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Im Rahmen vom Vintage-Projekt des studentischen eLearning am Fachbereich 13 der Goethe-Universität werden alte studentische Projekte wieder erreichbar gemacht. Weitere Infos. Diese Kopie der BioKemika ist Read-Only, es ist kein Login zum Verändern der Informationen möglich.

BioKemika:Finanzierung ab 2011

Aus BioKemika

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Während die Finanzierung der BioKemika in den Jahren 2008 bis 2010 über universitäre eLearning Mittel erfolgt, soll BioKemika ab 2011 über Sponsoren aus der Industrie und über QSL-Mittel finanziert werden. Um ein klares Bild von BioKemika für Sponsoren zu zeichnen, wurde ein Sponsoring Concept entwickelt.

Inhaltsverzeichnis

Kurzüberblick

Für das Jahr 2011 konnte bereits die Finanzierung der BCDS-Seminare, der Wartung der Webpräsenz und des "BioKemika-Marketings" gesichert werden.

QSL-Mittel

Was sind QSL-Mittel?

Sie haben in vielen Bereichen der Goethe-Universität schon zu spürbaren Verbesserung der Lehrbedingungen geführt: So genannte QSL-Mittel, die das Land Hessen den Hochschulen als Ausgleich für die 2008 abgeschafften Studienbeiträge gewährt, landesweit rund 92 Mio. Euro pro Jahr, knapp 19 Mio. Euro davon für die Goethe-Universität. Rund hundert zusätzliche Dozenten konnten befristet eingestellt werden, die die Betreuung der Studierenden erheblich verbessern, Prüfungsgebühren wurden abgeschafft, Exkursionen können besser bezuschusst werden und die Jurastudenten könnten künftig auf teure Repetitorien verzichten, da diese mit QSL-Mitteln hausintern veranstaltet werden können, um nur einige Beispiel zu nennen.

Wenn es um die Vergabe dieser Mittel an einzelne Projekte mit Signalcharakter geht – die in den Anträgen nicht selten mit sechsstelligen Summen beziffert sind – sitzen Studierende wie der AStA-Vorsitzende Jonas Erkel gleichberechtigt mit am Tisch: „Die Mittel werden in einem fairen Verfahren vergeben. Studierende können ihre Belange nicht nur einbringen, sondern auch mitentscheiden. Wir achten auch darauf, dass die Mittel wirklich nur für Projekte verwendet werden, von denen wir annehmen, dass sie die Studienbedingungen weiter spürbar verbessern“, so der AStA-Chef. „Die Studierenden können mit Lehrenden zusammen auch eigene Projekte initiieren, zum Beispiel autonome Tutorien.“

Vizepräsident Manfred Schubert-Zsilavecz, der die Vergabekommission leitet, ergänzt: „Wir ringen manchmal hart um einzelne Projekte, durchaus mit unterschiedlichen Sichtweisen. Aber am Ende haben wir gemeinsam noch immer eine vernünftige Lösung gefunden, die den Studierenden hilft. Die studentische Sichtweise erlebe ich dabei als ausgesprochen hilfreich für die Entscheidungsfindung.“

Bei der letzten Sitzung ging es wieder um die Vergabe einer Millionensumme. So sind sich zum Beispiel alle Anwesenden einig, dass für fast 500.000 € die eLecture- und eLearning-Infrastruktur auf dem naturwissenschaftlichen Campus Riedberg weiter modernisiert werden soll. Nach dem Gewinn des Medida-Prix vor einigen Jahren hat die Goethe-Universität schon heute in Sachen E-Learning die Nase vorn. Dieser Vorsprung soll ausgebaut werden. Und für immerhin 100.000 Euro zusätzlich können nun Studierende mit Migrationshintergrund gefördert werden. Auch kleinere Projekte mit Charme bekommen grünes Licht: Zusätzliches Geld gibt es auch für archäologische Lehrgrabungen, ein Joint Robotic Lab, den Aufbau einer Studiengalerie und ein Coaching-Angebot in der Studienabschlussphase.

Status

Wir haben für das Jahr 2011 die Finanzierung der BCDS-Seminare über QSL-Mittel zugesichert bekommen. Im Jahr 2012 sollen dann erneut weitere BioKemika-Teilprojekte finanziert werden, um Aktualisierung und Instandhaltung zu gewährleisten (Videos, Programmierung etc.).

Sponsoren

Für das Sponsoring ist allgemein die Satzungsfassung Stifterrichtlinie der Goethe Universität aus dem Jahre 2008 zu beachten.

Status

In der Woche vom 06.09. bis zum 10.09.2010 ist Marc mit der Kaltakquise beschäftigt. Ihm liegen knapp 100 Telefonnummern von Firmen aus dem Life-Science-, Biotech- und Pharma-Bereich vor. Die Ergebnisse der Kaltakquise werden sich in den kommenden 3 Wochen zeigen.

Bereits am 07.09.2010 konnte Sanofi Aventis als Sponsor für das Projekt gewonnen werden. Der Kontakt wurde bereits 2 Wochen zuvor über Jana aufgebaut, die bereits aufgrund eines Schul-Projekts Kontakte zu Sanofi Aventis hatte. Anfang November erhielten wir positive Rückmeldung von Deutsche Bildung AG. Nach einem persönlichen Treffen im Rahmen der Jobbörse für Naturwissenschaftler am Campus Riedberg erhielten wir eine Zusage für das Sponsoring.