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Im Rahmen vom Vintage-Projekt des studentischen eLearning am Fachbereich 13 der Goethe-Universität werden alte studentische Projekte wieder erreichbar gemacht. Weitere Infos. Diese Kopie der BioKemika ist Read-Only, es ist kein Login zum Verändern der Informationen möglich.

BioKemika:3D-Uni

Aus BioKemika

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Dieses Teilprojekt der BioKemika hat zum langfristigen Ziel den Campus Riedberg virtuell über Adobe Flash abzubilden und über ein BioKemika-Portal begehbar zu machen. Über eine Verknüpfung von virtueller 3D-Universität mit Informationen über einzelne Orte und Räumlichkeiten haben Studenten eine Suchfunktion, über die sie schnell und einfach einzelne Seminar-Räume, Vorlesungsräume oder Arbeitsgruppen im Gebäude lokalisieren können. Dabei werden nicht mehr Informationen verarbeitet und dargestellt, als ohnehin schon online auf der Universitätshomepage für jederman zugänglich sind (rechtliche Absicherung). Auf dieser Seite wird die Vorgehensweise und der Projektstatus von 3D-Uni dokumentiert.

Ursprüngliche Idee und Formulierung des ersten Antrags

Das Projekt sollte ursprünglich den Rahmen für den Aufbau des Portals Aktuelles darstellen, indem innerhalb eines 3D-Modells der Goethe Universität aktuelle Ereignisse an der Universität hervorgehoben werden (einzelne Orte, an denen gerade diese aktuellen Ereignisse stattfinden, sollen im 3D-Modell aufleuchten). Zudem sollten die Pinnwände in dem Modell anklickbar sein, wonach sich aktuelle Fotografien der Pinnwände betrachten lassen. Damit verbunden wäre allerdings ein relativ großer Aufwand wegen des regelmäßgen Abfotografierens der Pinnwände und der aufwendigen Aktualisierungen des Systems, weshalb diese Idee nach längeren Überlegungen zur Realisierung verworfen wurde. Letztendlich soll die Umsetzung des 3D-Modells dennoch geschehen, da es einen erheblichen Mehrwert für Studenten darstellt, die neu an der Goethe Universität sind. Es wird dafür aber ein eigenes Portal eingerichtet, unabhängig vom Portal Aktuelles.

Zur Umsetzung des Projekts wollten wir, zwecks rechtlicher Absicherung, eine formelle Genehmigung vom Dekanat des Fachbereichs erhalten. Dazu hatten wir Mitte Februar 2010 einen schriftlichen Antrag beim Dekanat gestellt, in dem das Projekt kurz beschrieben wurde. Die folgende Box enthält den vollständigen Antrag, der das Vorhaben zum damaligen Zeitpunkt am besten beschreibt:

Im Rahmen des Projekts BioKemika (www.biokemika.de, unter der Leitung von Herrn Prof. Glaubitz) wollen wir die für die Biochemie-Studenten relevanten Gebäude am Riedberg-Campus in Form von zweidimensionalen Raumplänen auf unserer Internet-Präsenz veröffentlichen. Die Pläne werden mit Kontext-bezogenen Verlinkungen versehen. Unser Ziel ist es auch, durch einen übersichtlichen Campus-Plan wichtige Standort-Informationen über die einzelnen Arbeitskreise vermitteln zu können. Folgende Funktionen und Eigenschaften sind für den Plan vorgesehen:

  • Suchfunktion, um Arbeitskreise aus dem Campus zu lokalisieren. Hier wollen wir nicht jeden einzelnen Raum mit einem spezifischen Arbeitskreis verknüpfen, sondern lediglich einen Raumbereich (z.B. N200, 1. Stock) und dort das Büro des Arbeitskreisleiters angeben.
  • Direkte Verlinkungen:
  • zu den Homepages der Arbeitskreise
  • zu beschreibenden BioKemika-internen Seiten (studentische Erfahrungsberichte, Videoporträts der Arbeitskreise).
  • zu der Raumbelegung der Seminarräume auf QIS-LSF
  • Schwarze Bretter sollen online sichtbar sein. Die soll durch Fotografie und hochladen der Abbildungen geschehen. Eine Bearbeitung der Bilder ist nicht vorgesehen.
  • Die im Modell dargestellten Raumpläne sollen lediglich die Raumabgrenzungen sowie Durchgänge enthalten. Hinzu kommt eine Hervorhebung von bestimmten Bereichen, wie Positionen von Pinnwänden und Möglichkeiten zur Unterscheidung der Räume (z.B. Labor, Büro, WC, Seminarraum, Hörsaal).

Unsere Frage an Sie ist, ob wir ein solches Vorhaben durchführen und publizieren dürfen. Für Fragen ihrerseits zu diesem Projekt stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung.

Dieser Antrag wurde jedoch vom Dekan abgelehnt. Leider konnte man uns keinen Termin anbieten, um über Gründe der Ablehnung zu sprechen oder zu erfahren welche Modifikationen notwendig sind, um das Vorhaben umsetzen zu können. Erst einige Monate später erhielten wir vom Dekanat die Nachricht, dass wir unser Vorhaben beim Studiendekan vorstellen sollten. Darüber waren wir mehr als glücklich, da der Studiendekan Prof. Glaubitz schließlich längst über das Projekt informiert und seine Unterstützung zugesichert war.

Aktueller Stand

Wir hielten im Juni 2010 nochmals Rücksprache mit Prof. Glaubitz und schilderten die bisherige Vorgehensweise. Nach einem kurzen Gespräch waren wir uns einig, dass unser Vorhaben (nach dem bisherigen Kenntnisstand) keinerlei rechtliche Schwierigkeiten ergeben sollte. Zur Sicherheit sollten wir zunächst ein Gebäudeteil als Pilot mit allen Funktionen fertigstellen und in einer kurzen Präsentation vorstellen, bevor wir das entgültige ok bekommen.

Das ehrenamtlich durchgeführte Teilprojekt liegt momentan auf Eis, da andere Teilprojekte Priorität haben.